Sonderpädagogik in Berlin

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Der Landesvorsitzende Peter Friedsam Verabschiedet sich

Liebe Mitglieder!

Nach 25 Jahren Tätigkeit in Berlin habe ich Lust auf etwas Neues.

Darum möchte ich heute Danke und Lebewohl sagen.

Im vds-Landesverband Berlin war ich seit über 20 Jahren in den unterschiedlichsten Positionen tätig.

Ich erinnere mich gerne an die Jahre, in denen ich das Landesreferat „Lernbehindertenpädagogik" leiten durfte. Besonders bereichernd waren hier die bundesweiten Treffen. Hier konnte man den „Blick über den eigenen Tellerrand" lernen. Der fachliche Austausch auf hohem Niveau hat mich in diesen Zeiten sehr geprägt. Die neuen Fragestellungen bezüglich der Integration Behinderter wurden von uns aufgenommen und leidenschaftlich diskutiert.

Dieses Thema begleitete mich dann in meinen neuen Funktionen im Landesvorstand, als Schriftleiter des Mitteilungsblattes, dann als Pressesprecher, als zweiter Landesvorsitzender und in den letzten Jahren als Landesvorsitzender.

Dabei galt es gleichermaßen den Verband zu modernisieren, ihn finanziell erfolgreich zu machen und mit anderen Verbänden und Institutionen (besonders den Universitäten) zu vernetzen.

Ich denke, diese Anliegen sind von uns gut umgesetzt worden. War es doch sehr erfreulich, dass die von mir initiierten Fortbildungen und Fachtagungen in der Regel von mehreren hundert Teilnehmern besucht waren. Mit unseren inhaltlichen Fortbildungsschwerpunkten trafen wir die Bedürfnisse der Teilnehmer. Die Schwerpunkte Autismus und vorschulische Förderung waren von gleichem Interesse wie für alle Schulformen relevante Fragestellungen, beispielsweise die Schulinspektion.

Wichtig war und bleibt für uns die Ausstattung mit sonderpädagogischer Fachkompetenz. Jeder kennt die katastrophalen Berliner Zahlen, wenn es um die Ausstattung mit Sonderpädagogen an den Förderzentren/Sonderschulen geht. Die Inklusionsdebatte gestaltet sich schleppend. Eine dringend benötigte Reform der Ausstattung integrativer Einrichtungen wird nicht wirklich angepackt. Wie Kinder mit Sonderpädagogischem Förderbedarf in einer Billigversion von Gemeinschaftsschule optimal integrativ gefördert werden sollen/können wird eine weitere Fragestellung der Gegenwart sein. Insgesamt hat man das Gefühl mitunter, dass die Vielfalt und Schwere der Arbeit der Sonderpädagogen in den Sonderschulen, in den integrativ arbeitenden Schulen, in Ambulanz und Beratung nur spärliche Wertschätzung erfährt. Ich habe hier nur einige wenige Punkte benannt, an denen meine Nachfolgerin/mein Nachfolger mit dem Verband ansetzen müsste.

Nach über 20 Jahren vds-Arbeit in Berlin darf ich mich zum Schluss bedanken bei den Weggefährtinnen und Weggefährten die mich begleitet haben und von denen ich viel Lernen konnte. Stellvertretend möchte ich an dieser Stelle Professor Norbert Stoellger, Helga Rasper, Jutta Berndt und Dr. Peter Hübner nennen. Ihre Namen standen stets für Qualität in der Sonderpädagogik. Bedanken möchte ich mich aber auch bei meinem Landesvorstand, der mich und meine manchmal nicht unumstrittenen Vorhaben immer loyal unterstützt hat. Ihm wünsche ich Mut und Tatkraft auch weiterhin unbequem zu sein und sich vehement für die Belange behinderter Schülerinnen und Schüler einzusetzen!

Ich grüße Sie alle herzlich.

Hamburg im April 2009

Peter Friedsam

Viele Berliner Schulen sind bereits inspiziert worden und viele Schulen werden in den nächsten beiden Jahren noch hinzu kommen. Schulen mit guten Ergebnissen freuen sich, Schulen mit weniger guten Ergebnissen sind oft verunsichert, fühlen sich manchmal ungerecht bewertet. Was fast immer bleibt, ist die Kritik an Methodik und Aussagekraft der Inspektion. Der Senat hat reagiert und konstruktive Kritik in eine Modifikation der Inspektionsmethodik einfließen lassen. Führt diese Modifikation zu mehr Gerechtigkeit und einer Verbesserung von Schule? Auf Grund der vorhandenen Problematiken und Unsicherheiten bezüglich des Themas „Schulinspektion" hat der vds Berlin am 29. April 2009 eine Frühjahresveranstaltung zum Thema „Schulinspektion im Fokus- Anregungen zur Weiterentwicklung der Inspektion von Schule in Berlin" an der Carl-von-Linné- Schule für Körperbehinderte in Berlin/Lichtenberg durchgeführt. Um eine spannende, lehrreiche und vor allem konstruktiv weiterbringende Veranstaltung durchzuführen, wurden durch den vds Berlin Experten auf dem Gebiet der Schulinspektion für Vorträge und Gespräche eingeladen.

Die Begrüßung wurde durch Herrn Heuel als derzeitiger Landesvorsitzender des vds, durch die Schulleiterin der Carl-von-Linné-Schule Frau Kast-Rützel sowie durch Herrn Friede von der Senatsverwaltung (Leiter der Abteilung Schulinspektion) vorgenommen.

Als erste Referentin konnte der vds Frau Prof. Husfeldt (Prof. für schulische Leistungsmessung) gewinnen, die ein Grundsatzreferat zum Thema Schulleistungsmessung hielt. Sie sprach über „Leistung", die bewertet werden soll. Wobei sich auch hier die Frage stellte, ob mit Leistung der Lernzuwachs der Schüler gefragt ist oder ob es um die Leistung der Schule geht, ihre spezifischen Ziele zu erreichen (Ziele die bspw. dem Schulprofil entsprechen)? Welche Standards für Schulleistung gibt es und können Standards für alle gleich sein? Anhand unterschiedlichster Schulprofile wird deutlich, dass Standards nicht gleich sein können. Im Grunde können nur Messverfahren gleich sein, Bewertungsverfahren jedoch nicht. Bewertungen orientieren sich an Standards, Standards sind aber nicht allgemein standardisierbar.

Frau Prof. Husfeldt sprach auch darüber, dass Evaluation zur Überprüfung von Schulleistung zur Förderung und Unterstützung der Lernenden, Lehrenden, der Schulleitung sowie zur Schul- und Unterrichtsentwicklung da sein sollte. Damit dies aber Ziele der Evaluation sein können, muss Lernentwicklung bei einer Inspektion mit erfasst werden und Kontextvariablen (Umfeld, Klientel, andere Unterstützungsmaßnahmen) berücksichtigt werden. Wenn Schulinspektion/ Evaluation Qualitätsentwicklung fördern will, muss sie detaillierte Ergebnisse zu spezifischen Zielen liefern und professionelle Unterstützung bei der Interpretation der Daten anbieten, da Qualitätsentwicklung nicht eben nebenbei möglich ist.

Nach Beantwortung der aus dem Publikum gestellten Fragen sprach Dr. Seydel aus Bremen, der dort einen eigenen Weg mit der Schulinspektion gegangen ist. Dr. Seydel berichtete über die Durchführung der Bremer Schulinspektion.

Er sprach darüber, dass der Standardablauf in 16 Bundesländervarianten vorliegt und niemals beim einheitlichen „TÜV" überprüft wurde. Die Voraussetzung des Gelingens von Evaluation ist laut Aussagen von Dr. Seydel die Akzeptanz der Evaluation. Wie kann es nun gelingen, dass externe Evaluation als Chance genommen wird ? Dr. Seydel berichtet aus Bremen, dass am Ende der Evaluation dort keine Bewertung steht, sondern auf Wunsch konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht werden. Er hat für Berlin Fragen aufgeworfen: Warum verzichtet Berlin auf die Chance Tipps zu geben und welche personellen und finanziellen Ressourcen sind in Berlin da, damit Evaluation wirkungsvoll werden kann? Gibt es in Berlin eine Evaluation der Schulaufsichten?

Einen Nutzen hat Evaluation dann- so Dr. Seydel- wenn Schule sich auf die Sichtweise des „Besuchers" einstellt, denn ein unabhängiger Blick muss extern besetzt werden. Eine externe Evaluation für Schule ist notwendig, weil sie hohe Qualitätsansprüche hat und Schule so auch öffentlich wird.

Das dritte Referat zum Themenbereich hielt Herr Lanker aus der Schweiz, der über Gefahren und Chancen der Schulinspektion sprach. Herr Lanker plädierte in seinem Vortrag für Seminare für Schulleitungen, für schulinterne Fortbildungen und Installationen zur schulischen Evaluation, wobei die Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität das am stärksten favorisierte Thema sein sollte. Wichtig laut Herrn Lanker ist es ebenso, dass die Inspektion der Schulinspektion vorgenommen wird. Der Vorteil der Transversalität ist es, dass Inspektion aus eigenen Evaluationserfahrungen anderen (also Schulen) nichts „Unmögliches" zumutet. Die Berliner Schulinspektion hat sich extern evaluieren lassen.

Herr Lanker plädiert weiterhin dafür, dass es eine Balance zwischen Aufwand und Ertrag im Bereich der Schulinspektion geben muss sowie eine Blickwinkelveränderung vom „Feind" zum „Freund" in Bezug auf Schulinspektion, da ein langfristiges Ziel eine Kultur sein sollte, die gute Leistungen vollbringen will. Das hierarchische System von Schulinspektion muss zum Zusammenspiel von interner und externer Evaluation werden, wo am Ende ein Gespräch über Selbst- und Fremdwahrnehmung mit Zielvereinbarungen und Entwicklungsmöglichkeiten steht. Auch er sieht eine Problematik darin, mit standardisiertem Verfahren unterschiedliche Schulen in Berlin zu vergleichen. Den „guten" Unterricht gibt es für ihn nicht, sondern vielfältige Unterrichtsmodelle und –methoden, die je nach Schulsituation notwendig sind. 

An der abschließenden Podiumsdiskussion nahmen die drei Referenten sowie Frau Horndasch (Schulleiterin der Finkenkrug- Schule), Herr Friede von der Senatsverwaltung und als vds Vertreter Herr Heuel teil, der das Gespräch moderierte.

Frau Horndasch berichtete als Erste von der Schulinspektion ihrer Schule. Die Vorbereitung ist für die Schule/ Schulleitung natürlich mit Mehrarbeit verbunden (Listen etc.) und auch der Gedanke an eine Beurteilung von „Fremden"- mit standardisierten Verfahren im Bereich des Förderschwerpunktes „Geistige Entwicklung"- beschäftigt die Schule im Vorfeld sehr- so Frau Horndasch. Das Team der Schulinspektion war sehr freundlich und auch jemand aus dem Sonderschulbereich gehörte bei der Schulinspektion zum Evaluationsteam. Das innovative Kollegium an ihrer Schule hat die externe Evaluation also auch als Chance für eine Weiterentwicklung gesehen, so dass im Anschluss auch bestimmte Schulaspekte überdacht wurden. Auf die Frage von Herrn Heuel, welche Tipps Frau Horndasch der Schulinspektion in Bezug auf die Evaluation der Sonderschulen geben könnte, antwortete sie, dass im Team der Schulinspektion bei Sonderpädagogischen Förderzentren ein Sonderpädagoge sein sollte, da die sonderpädagogische Sichtweise doch spezifisch ist und somit bessere Erklärungs- und Verstehensmöglichkeiten bestehen.

Herr Friede berichtete anschließend über Veränderungen/ Versuche innerhalb der Berliner Schulinspektion- wie einen „Strategietag" an dem Einzelbewertungen ins Verhältnis gesetzt werden; davon, dass 2 Inspektionen unabhängig voneinander Unterrichtsbögen auswerten; von „Schattenteams" an einer Schule mit dem Hintergrund, dass es Menschen sind, die sich auf Schule einlassen und beobachten, was vergleichbar ist.

Dr. Seydel fragte Herrn Friede darauf hin, ob das Ziel angemessen sei, dass Inspektoren „gleich" bewerten und darin geschult werden? Herr Friede reagierte auf die Frage mit der Antwort, dass es bei Veränderungen darum geht, das Vertrauen der Schulen zu gewinnen- unabhängig von Personen der Inspektionsgruppe- und dass es um das Verstehen der Standards geht, d.h. Einigung und Sicherheit, wenn es um bestimmte Beobachtungsaspekte geht. Natürlich –so Herr Friede- geht es auch in Berlin um anschließende Beratung für Schule, um Veränderungen einzuleiten. Diese wird dann durch andere Institutionen erteilt.

Herr Lanker geht in der Podiumsdiskussion noch mal auf das Thema des „guten Unterrichts" und damit darauf ein, dass Ansichten sich dabei immer unterscheiden werden. Er fragt danach, ob die „Betroffenen" eine Rückmeldung erhalten und nicht nur die Schule im Allgemeinen. Herr Friede berichtet über den Ansatz der Berliner Schulinspektion, der nicht Beratung, sonder die „ statistische" Auswertung von Unterricht während der 2 Tage Schulinspektion ist. Der Schulbericht wird der Schule dann auch dementsprechend vorgestellt, sagt Herr Friede. Natürlich räumt er ein, dass es hier Entwicklungsbedarf gibt.

Frau Potthof als Kollegin der Senatsverwaltung berichtet davon, dass die Berliner Schulinspektion auch ein noch „junges" Unternehmen ist, welches sich in der Entwicklung befindet und dass Planungen bestehen, die „Schule" mit in die Evaluation einzubinden.

Frau Prof. Husfeldt plädiert dafür, da auch Lehrer lernen müssen, Evaluationsberichte zu lesen und dann damit umzugehen.

Eine Vertreterin aus dem Grundschulbereich geht darauf ein, dass Bildung und Betreuung unmittelbar zusammen hängen, wenn man an die Zunahmen der verlässlichen Halbtagsgrundschulen und Ganztagsschulen denkt und fragt nach der Evaluation der Betreuungsarbeit. Herr Friede berichtet über momentan zusätzliche Interviews, die mit Erzieherinnen und dem sonstigen pädagogischen Personal geführt werden. Die Qualität der außerschulischen Arbeit kann zum momentanen Zeitpunkt noch nicht so evaluiert werden, da Qualitätsmerkmale und Messinstrumente erst noch entwickelt werden müssen.

Eine Kollegin aus dem Bereich der Schulaufsicht richtet ihre Frage an Dr. Seydel und möchte wissen, welche „weichen" Daten in Bremen erhoben werden und welche Daten in „Zahlen" festgehalten werden? Herr Dr. Seydel gibt darüber Auskunft, dass es auch in Bremen eine Unmenge von „harten" Daten gibt, aber Unterrichtssituationen beschrieben werden und diese nicht gezählt werden. Außerdem geht im Vorfeld der Inspektion die Frage an die Schule, auf welche Aspekte die Schulinspektion besonders eingehen soll. Selbstverständlich ist auch im Bremer Team eine Person dabei, die „Feldkenntnis" hat.

Wichtig ist auch aus seiner Sicht, dass ein Institutionenkreis bestehend aus Schulaufsicht, Schulentwicklungsinstitut und Lisum bei der Weiterentwicklung der Schulevaluation zusammen arbeitet.

Es gibt viele Fragen bezüglich der Auswertung der Daten nach der Evaluation. Kann ich durch Daten eingeschliffenes Lehrerverhalten beispielsweise ändern? Hilft Evaluation somit Veränderung herbeizuführen? Muss es für die Berliner Schulen nicht mehr Geld geben, damit Experten auf Grund der für die Schule erstellten Daten ziel- und veränderungsorientiert durch Experten beraten werden kann?

Frau Prof. Husfeldt geht daraufhin noch einmal darauf ein, dass Aufgabe der Schulevaluation nicht die Beratung sein kann, da diese Daten und Material zu Diskussion liefert. Es ist dann ihrer Meinung nach Aufgabe der Schulleitung, für eine weitere Bearbeitung des Materials im Schulbereich zu sorgen.

Natürlich bleiben am Ende einer solchen Veranstaltung viele Fragen offen, doch nur in gemeinsamen Gesprächen mit Experten und Kollegen kann langfristige Veränderung angebahnt werden.

Claudia Schoeps

 

vds - Hauptversammlung Oktober 2009

 

Am 08. Oktober fanden in der Arno-Fuchs- Schule in Berlin/Charlottenburg die Landesausschutzsitzung sowie die Jahreshauptversammlung des vds Berlin statt.

Zur Landesausschusssitzung waren die Landesreferenten der einzelnen Fachgruppen geladen, um über ihre Aktivitäten und Arbeitsschwerpunkte zu berichten.

Die anwesenden Landesreferenten Frau Glitz (Autismus), Frau Dr. Becker (Aus-, Fort- und Weiterbildung), Herr Arndt (Berufliche Bildung), Herr Völk (Geistige Entwicklung), Frau Blank (Lernen), Frau Lukas (Pädagogik bei Krankheit) sowie Herr Lang (Sonderpädagogik an allgemeinen Schulen) stellten wesentliche Schwerpunktthemen und Zusammenkünfte in ihren Arbeitsbereichen vor. Die genauen Berichte werden im Berliner Heft des vds veröffentlicht.

In der anschließenden Jahreshauptversammlung des vds legte Herr Heuel stellvertretend für Herrn Friedsam den Geschäftsbericht von 2008 dar. Er berichtete über Aktivitäten und Veranstaltungen sowie über personelle Veränderungen im Vorstand des vds Berlin. Ebenso teilte er den anwesenden vds-Mitgliedern mit, dass der verstorbene Herr Synwoldt seine Hinterlassenschaft dem heilpädagogischen Archiv vermacht hat.

Der Kassenbericht von 2008 -dargelegt von Herrn Teichmann - wurde ohne Anmerkungen und Fragen angenommen.

Herr van Laak als Kassenprüfer fasste anschließend zusammen, dass die Kassenunterlagen des vds Berlin vollständig und übersichtlich sowie sachlich und rechnerisch in einwandfreiem Zustand waren. So konnte nach Abstimmung per Akklamation der Schatzmeister entlastet werden.

Anschließend trat der gesamte Vorstand des vds Berlin zurück und wurde durch die Mitgliederversammlung entlastet.

Da es in dieser Hauptversammlung auch um die bereits veröffentlichten Änderungsvorschläge in der Satzung des vds Berlin ging, wurden diese nochmals dargelegt, um Möglichkeiten für Rückfragen oder Stellungnahmen zu geben. Frau Glitz stellte den Antrag, in der Hauptversammlung über die Satzungsänderung abzustimmen. Per Akklamation wurde die Satzungsänderung dann einstimmig angenommen.

Frau Glitz übernahm nun die Leitung der Hauptversammlung, da ein neuer Vorstand gewählt werden musste. Auf Antrag der Versammlungsmitglieder wurden alle Vorstandsmitglieder per Akklamation gewählt.

Alle gewählten Personen haben die Wahl nach Vorschlag und Abstimmung angenommen.

Der Vorstand des vds Berlin setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: J.Heuel

2. Vorsitzende: Dr. U. Becker

Geschäftsführerin: B. Starkmann

Schatzmeister: Fr. Dietmann

Schriftführerin: R. Ball

Pressereferentin: C. Schoeps

1. Schriftleitung: J. Figura

2. Schriftleitung: E.Burmeister

Zum Ende der Vorstandssitzung gab es noch zwei Anträge:

Herr Saurin (Schulleiter der Adolf-Reichwein-Schule) bittet den vds Berlin als Verband um Unterstützung bei der Senatsverwaltung für BWF , dass die A.- Reichwein- Schule im Zuge der Gleichstellung Ganztagsschule werden kann. Der Antrag von Herrn Saurin wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen und wird durch den vds an die Senatsverwaltung weitergeleitet.

Im zweiten Antrag ging es um die Verwaltung der Mitgliederdaten des LV Berlin über den Bund. Die Verwaltung über den Bund ist mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden. Der Antrag wurde ebenso einstimmig angenommen.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenesg informierte der neue Landesvorsitzende Jürgen Heuel die Hauptversammlung noch über die Einbeziehung des vds-Berlin in die politischen Aktivitäten des Abgeordnetenhauses zum Thema „Inklusiong. Zunehmend wird der vds in Berlin wieder durch die politischen Entscheidungsträger als Fachverband wahrgenommen und in den Gestaltungsprozess einbezogen.

Wir bedanken uns bei allen vds Mitgliedern für die Unterstützung unserer Arbeit.

Claudia Schoeps

 

   

 

 

 

Der vds 

besteht seit1898  
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AKTUELL
vds-Satzung - Entwurf 21.Mai 2008

 

Satzungsüberarbeitung 2009

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